• Nadja Hossack

Meine #lessonlearned 2020

Ich teile mit euch 15 meiner Fehler und Lektionen, die mich 2020 so wachsen haben lassen.

Es gibt Dinge, die uns vielleicht erst einmal sprachlos machen und die erste Reaktion

(auch, wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen) ist oft das Hinterfragen der eigenen Person.

.

Das ist äußerst hilfreich in einigen Fällen,

doch gilt es danach einen objektiveren und wohlwollenden Blick einzunehmen.

.

Wozu?

Weil jede Erfahrung, jeder Fehler eine Nachricht für Dich bereit hält.


Photo by Artem Bryzgalov


#lessonlearned01

Wenn wir pitchen und verkaufen, ist es ein Muss, dass wir tief mit uns selbst und mit unserer Arbeit verbunden sind.

#nogutsnoglory


Anfang des Jahres 2020 war ich so wild darauf neue Kunden zu gewinnen, um meinen moocho-Prozess zu testen und zu verbessern.

Ich kam gerade von einer kleinen Weltreise und war voller Schaffenskraft und Leidenschaft und schon der März lehrte mir die erste Lektion:


Es geht absolut nicht nur darum, *OB* dein:e angehende:n Kund:in mit Dir arbeiten möchte, sondern *WARUM* Du für diese Person(en) in Frage kommst

und OB sie auch wirklich verstanden ha(t)ben, *WIE DU ARBEITEST*. Denn nur dann können sie Dir das entsprechende Vertrauen entgegen bringen.

Natürlich geht es am Ende um das Ergebnis, denn dazu seid ihr zusammen gekommen.

Doch der Weg dahin ist die Voraussetzung — um das Ergebnis überhaupt zu erreichen.


Der Weg sollte vorher ausführlich besprochen werden und es ist ganz klar, dass rechts und links auch Hindernisse auftauchen können — doch das ist das Risiko, was wir jeden Tag eingehen, wenn wir aufstehen und das Bett verlassen. ;)


Ich durfte im Februar und März ein Start-Up im Branding-Prozess begleiten und hatte mehrfach klar kommuniziert, wie mein Prozess aussieht.

Doch das wurde nicht den Investoren kommuniziert und es wurde zeitlicher Druck ausgeübt. Mein Prozess ist nicht der schnellste, vor allem nicht,

wenn es um ein Branding von einer ganz neuen Marke und gleichzeitig dessen Produkte geht. Ich habe damals nicht das Konzept des Lean-Start-Ups

verfolgt und tue dies auch heute nicht.


Hinzu kam, dass auf einmal andere und neue Erwartungen mitten im Prozess auf den Tisch kamen, die mich wortwörtlich umhauten — denn genau so,

arbeitete ich nicht mehr. Wir beendeten die Zusammenarbeit kurz vor dem Finale, da das Vertrauen von beiden Seiten innerhalb von Tagen verschwand.


Meine Fehler:

  1. Das Problem und die Aufgabe mit den bereits vorhandenen Erkenntnissen nicht kombiniert, nicht genau festhalten und formuliert

  2. nicht ganz ehrlich zu mir selbst gewesen, ob und wie ich unterstützen kann

  3. Keine klare Kommunikation in Wort & Bild meines Prozesses, sodass Missverständnisse entstanden

  4. Ich hielt sehr starr am Ablauf meines Prozesses fest, wobei einige Leistungspunkte sehr ausführlich geleistet wurden, andere wiederum gar nicht. Der reine Gestaltungsprozess ist so gut wie immer gleich, doch der Positignierungsprozess kann unterschiedliche Tools und Herangehensweisen verlangen. Es war nicht transparent und klar genug.

Meine Learnings:

  1. Das Problem und die Aufgabe mit den bereits vorhandenen Erkenntnissen kombinieren, genau festhalten und formulieren & ganz ehrlich zu mir selbst sein, ob und wie ich unterstützen kann. Heute mache ich das mit einem Tool aus dem Design Thinking.

  2. Ganz ehrlich zur mir selbst sein und coole Menschen ins Boot holen.

  3. Klare Kommunikation in Wort & Bild meines Prozesses, sodass keine Missverständnisse entstehen können. Heute habe ich meinen Prozess visualisiert.

  4. Heute habe ich den roten Faden in meinem Prozess und einen Koffer voller Tools, die ich entsprechend einsetzen kann, wenn es wirklich gebraucht wird.


Wenn wir pitchen und verkaufen, ist es ein Muss, dass wir tief mit uns selbst und mit unserer Arbeit verbunden sind.

Ich war damals, was den Prozessablauf anging, noch unsicher und das spüren Kunden sofort. Diese Unsicherheit am Anfang ist absolut normal. Wichtig ist nur der Umgang damit. Eine Balance zwischen „nimm die Herausforderung an“ und „überschätze Dich nicht selbst“.


Dieser Auftrag wäre erfolgreich abgeschlossen worden,

  • wenn ich den richtigen Startpunkt des Brandingpozesses herausgefunden hätte

  • wenn ich mich rückversichert hätte, dass alle Beteiligten mit dem Fahrplan einverstanden sind

  • wenn ich eine*n weitere*n Designer ins Boot geholt hätte und

  • wenn ich ganz gezielt auf die Angst und die Sorgen meiner Kundin eingegangen wäre.


Es ist wichtig, dass wir uns vertrauen und eine ganz klare und verständliche Erläuterung unserer Arbeit abrufen können.

Und wie gewinnen wir dieses Vertrauen in uns und unsere Arbeit?


Indem wir sie ausüben. Indem wir losgehen und es einfach tun.

Indem wir aus unseren Fehlern lernen und durch die Wiederholungen an Sicherheit gewinnen.

Weggefährten, die Dich in solchen Situationen unterstützen und Dir helfen zu verstehen, machen diese Reise leichter und fröhlicher.


Wie kann ich solche herausfordernde Situationen verhindern?


Tatsächlich hätte ich diese Erkenntnis nicht, wenn ich diesen Fehler nicht gemacht hätte —

daher würde ich niemals sagen: Mache xyz, um diesen Fehler zu vermeiden, doch habe ich folgendes daraus gezogen:


Beim Verkaufsgespräch gilt es wirklich hinzuhören, wirklich zu verstehen, was das Problem ist.

Die Erwartungen aller Beteiligten sind zu klären und dann 100% ehrlich zu Dir und Deinem Kunden zu sein,

OB und WIE Du unterstützen kannst.


Dazu gehört Selbstvertrauen und eine klares Wertesystem sowie ein Spielraum,

indem Du Dir erlaubst, zu testen und deine Grenzen selbstbewusst zu stecken.

Eine klare und offene Kommunikation während der gesamten Zusammenarbeit

ist der Schlüssel für erfolgreiche Ergebnisse und das Gewinnen von Super-Fans.


Hast du auch so etwas schon einmal erlebt? Was hast du für Fehler gemacht und

was hast du daraus gezogen?


#lessonlearned02

Alles, was Dir begegnet, hat eine Nachricht für Dich


Photo by Austin Chan on Unsplash

Alles, was Dir begegnet, hat eine Nachricht für Dich.

Okay, nicht jede ist unbedingt äußerst tiefgründig und wir müssen auch nicht immer alles interpretieren oder überdenken, doch gerade, wenn es Dinge sind, die ins Herz gehen, gibt es doch diese nette Einladung genauer hinzuschauen.

Solche Situationen können Dir z. B. Auskunft darüber geben:

  • wo du gerade stehst

  • woran du arbeiten darfst

  • ob die Art & Weise der Zusammenarbeit deinen und den Werten deines Kunden entspricht

  • wie bewusst Du Dir Deiner Persönlichkeit und Arbeit bist,

  • was Deine Kunden und die Fehler, die Du gemacht hast über Dich aussagen

  • u.v.m.

Die Fehler, die Du machst sind Deine Freunde.

Sie sind Stopp- & Hinweisschilder.

schau genauer hin: wie ist es entstanden?

Wozu dient es Dir?

Was möchtest Du in Zukunft anders machen?

Im März arbeitete ich also extrem an meiner Kommunikation und Darstellung meines Prozesses und spezialiserte mich auf’s Personal Branding. Die Start-Up Welt hat es eilig — hat eine andere Herangehensweise, die bisher nicht mit meinem Prozess vereinbar ist.

Was nicht heißt, dass es unmöglich ist. Im Sommer und im November habe ich wieder mit Start-Ups zusammen gearbeitet, aber ich war flexibler und passte meinen Prozess den Umständen an.

In meinen Coachings – und Mentorings ist das immer wieder ein Thema.

Die Angst zu versagen, ausgelacht, blamiert zu werden... jemanden zu enttäuschen, die Masken fallen zu lassen.

Die Angst Kunden zu „vertreiben“, wenn Du klar und anders kommunizierst.

Fällt es Dir schwer mit Fehlern umzugehen?

Fällst Du in ein Loch, wenn dich jemand kritisiert?


#lessonlearned03

Qualität ist der Garant für Quantität



Photo by Amy Humphrieson Unsplash


Je bessere, klarere und nachhaltige Ergebnisse wir im Leben unserer Kunden erzeugen:

  • desto höher ist die Nachfrage

  • desto eher bekommen wir Empfehlungen

  • desto garantierter sind „Langzeitkunden“.


Zu Beginn meiner Selbstständigkeit war der Weg eher viele kleine Aufträge zu generieren und auf Masse zu gehen. Die Qualität kann dabei aber schnell verloren gehen, weil die eigene menschliche Kapazität begrenzt bzw.

nicht linear ist.


Anfang des Jahres war ich überbucht und konnte die gewünschten Ergebnisse definitiv nicht erreichen — was Kunden natürlich unzufrieden machte.


Sowohl im Designbereich, als auch im Coachingbereich:

  • ich war nicht präsent und körperlich fit

  • ich habe Flüchtigkeitsfehler gemacht

  • ich saß bis spät abends vor dem Rechner

  • soziale Beziehungen leiden darunter

  • uvm.

Es gilt für mich immer mein Bestes zu geben und immer besser zu werden. Dazu brauche ich natürlich Übung und Zeit. Die Erfahrungen mache ich durch die Projekte mit meinen Kunden, aber nicht mehr auf Teufel komm’ raus.


Ich lerne aus meinen Fehlern und werde besser und somit schneller. Doch gerade zu Beginn — kann ich Dir nur empfehlen wirklich ehrlich mit Dir und Deinen Kunden zu sein.


Ende des Jahres war es eher so, dass meine Qualität der Arbeit anerkannt wurde und dadurch viele Aufträge generiert wurden.


Versuche erst einmal ein paar wenige Fähigkeiten zu meistern, bis Du Dir neue Ziele setzt. Die Zeit spielt dabei keine Rolle — eher die Anzahl der Wiederholungen. ;-)


Es gibt irgendwann einen Sweet Spot, an dem du merkst, dass dir bisherige Aufgaben leicht fallen und dass du bereit für Neues bist.


Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!


Was ist deine Einstellung dazu? Wie ist dein Weg?

Eher Quantität oder Qualität? Hast du beides schon erreicht?


#lessonlearned04

Deine wahren Überzeugungen auszusprechen und zu leben ist Dein Sprungbrett & Beschleuniger zu dem Leben, das Du suchst


Photo by ALEKSEY KUPRIKOVon Unsplash



Finde heraus, was Dir im Leben, in Deiner Arbeit wichtig ist und lebe es.


Gehe keine Kompromisse ein. Vergiss dabei nicht, dass Andere andere Meinungen, andere Überzeugungen, Prioritäten und Vorstellungen haben, als Du. DAS IST GUT SO. Das Leben wäre ziemlich langweilig, wenn dies nicht so wäre. Lass Menschen ihr Leben leben und lebe Deins. Bleib offen im Herzen, mit deinen Sinnen und vergiss dabei nicht, dass das Einzige, worüber wir sicher sein können — die beständige Weiterentwicklung — ist. ...und es ist auch okay seine Meinung und Prioritäten zu ändern.

Ich habe in meiner Jugend zwei Erfahrungen gemacht, die mich jahrelang und teilweise bis heute „klein“ halten, die mich immer wieder daran erinnern, dass nicht alle einverstanden damit sind, wie ich bin, wie ich lebe,

was ich tue.


Letztes Jahr, gerade als ich mich entschied mehr über meine Unternehmung, über mein Leben zu teilen, wurden diese immer wieder getriggert. Es ist tägliche Arbeit und eine tägliche Entscheidung meine Zukunft neu und vor allem selbst zu schreiben. Mich dafür zu entscheiden das zu leben, wonach ich mich sehne.

Immer wenn ich das tue,

  • öffnen sich neue Türen für z.B. Kooperationen oder ich ziehe neue Kunden an

  • Beziehungen werden tiefer und echter

  • mein Leben fühlt sich voll an, voller Schönheit, voller Flow und Alignment

In meinem »Impactful Personal Branding« Workshop, geht es auch genau darum:

Seine wahren Überzeugungen und Zukunfts-Selbstbilder zu sehen, anzunehmen und zu leben.

Denn Du hast einen ganz eigenen Vibe und wir brauchen Mut diesen wirklich zu leben.

Gemeinsam sind wir mutiger — Menschen, die dich strahlen sehen wollen, gehen den Weg mit Dir gemeinsam!

#weggefährten

Kennst Du das? Wenn Du den Mut findest, das auszusprechen und zu leben,

was du wirklich willst? Was passiert dann genau in Dir und was mit Deinem Umfeld?

#lessonlearned05

Verzeihe schnell und aufrichtig



Photo by Ankush Mindaon Unsplash


Es gab gerade zu Beginn des Jahres 2020 zwei Auseinandersetzungen, die sehr an meinem Ego gekratzt haben und mich verletzt haben. Ich konnte erst zum Ende des Jahres verzeihen.

Als ich mich endlich dazu durch gewrungen habe, mir ausschließlich dafür Zeit zu nehmen,

tat das so verdammt gut, dass ich mir fast schon wieder Vorwürfe gemacht hatte, warum ich es nicht schon viel früher getan habe. Habe mich dabei aber ertappt und mir geschworen so schnell, wie möglich den Menschen und mir selbst zu verzeihen.


Menschen entscheiden sich niemals GEGEN DICH, sondern immer FÜR SICH.


Schaue und höre genau hin und beobachte:


Was sagen sie wirklich?


Schlüpfe in ihr Paar Schuhe, wie man so schön sagt und versuche wirklich zu verstehen,

was los ist. Wenn es Dir hilft, stelle Dir die Person als ein 5-jähriges Kind vor und höre noch genauer hin.


Ist diese Person heute da, wo du hin willst oder nicht?

Lebt sie das, was du leben willst oder nicht?

Was genau triggert Dich wirklich und wo liegt das Körnchen Wahrheit?



Wenn wir nicht verzeihen, dann nutzen wir diese Energie anfänglich vielleicht noch als Antrieb, um den anderen vom Gegenteil zu überzeugen, aber auf dem langen Weg gesehen, hält es uns nur auf. Es bündelt diverse Emotionen und Überzeugungen, die sich im Loop wiederholen und die Story, die Du Dir immer und immer wieder erzählst, hält Dich auf und kostet Kraft.

Es ist verdammt anstrengend und aufreibend nicht einfach Du selbst sein zu können, oder? Ständig etwas beweisen zu müssen, oder? Natürlich ist auch das Verzeihen ein Prozess.


Das Bewusstsein, dass es hier etwas gibt, dass Dich wachsen lässt, kann Dir helfen Dich für das Verzeihen zu entscheiden.


#lessonlearned06

Fülle Dein Glas, bevor Du mit anderen Menschen arbeitest


Photo by Motoki Tonnon Unsplash


Du bist die wichtigste Variable in Deiner Unternehmung.


Ohne Dich läuft nichts, entsteht nichts, bewegt sich nichts. Dazu gehört der Mut Prioritäten zu setzen, klar zu kommunizieren und nachhaltig und sinnvoll zu planen.


Eine Coachee hat mir Mitte des Jahres als Feedback gegeben, dass sie ein-, zweimal das Gefühl hatte, dass ich nicht vollkommen präsent bin. Das stimmte auch, denn ich war gerade selber in einem tiefen Prozess. Die Sitzungen hatte ich aber ziemlich eng beieinander gelegt, sodass ich nicht genug Zeit für mich hatte, um mein Glas zu füllen.


Ich war so dankbar für dieses Feedback, denn endlich konnte ich mir die Erlaubnis geben Termine so zu legen, dass sie auch zu mir passten. Alles andere macht keinen Sinn. Nur wenn ich zufrieden und gelassen bin, können die besten Ergebnisse erzielt werden. Nachdem eine Freundin mir erzählte, dass sie auf Borkum eine kleine Auszeit macht, nutzte ich die Chance und fuhr mit. Ich arbeitete nun von dieser kleinen und bezaubernden Insel in der Nordsee und es war die beste Entscheidung, die ich in diesem Moment treffen konnte.


Tägliche Routinen, wie Bewegung, Journaling, Meditation u.v.m. helfen mir dabei immer schneller diesen Zustand zu erreichen. Ich habe mich selbst zur Priorität Nr.1 gemacht — und trotzdem bin ich immer für meine Kunden da, auch in Notfällen. Denn ich lasse mein Glas erst gar nicht komplett leer sein.


#lessonlearned07

Nimm Herausforderungen an und lerne regelmäßig Neues aus deinem Bereich


Photo by Jukan Tateisi on Unsplash


Wenn Du immer die gleichen Probleme löst, entwickelst Du keine neuen Denkmuster, Fähigkeiten und somit Lösungen.


Es ist, als würde jeder Tag gleich verlaufen — eine sichere Nummer, berechenbar, eintönig,

einschläfernd, langweilig.


Du fängst an nicht mehr genau hinzuschauen, mit Neugier und offenem Herzen.


Es ist ein Trugschluss, der Dich in Sicherheit wägt...master die Aufgabe erst mehrmals und dann suche Dir Neue. Nur wenn die Aufgaben neu, anders oder größer als Du erscheinen, dann kannst Du daran wachsen und lernen.


Keine Angst — ja, es passieren verrückte Dinge dadurch und Du wirst ungeahnte Türen öffnen, die Dich in ungeahnte Sphären katapultieren, aber es lohnt sich! ;-)



#lessonlearned08

Begib Dich immer mal wieder in neue Rollen


Photo by Zachary Kadolph on Unsplash


1. Stelle fest welche Rollen Du in Deinem Leben lebst und welche Du wirklich gern hast

und wirklich leben willst.

2. Was für welche Rollen würdest Du gerne einmal ausprobieren wollen?


Ich habe im August eine Stelle als freie Art Direktorin in einem Start-Up angenommen und wollte diese Tür eigentlich gerade schließen — doch ich hatte tatsächlich auf einmal große Lust noch einmal diese Rolle zu testen.


Ich wusste diese Menschen sind andere, als die, mit denen ich Anfang des Jahres gearbeitet hattet. Durch ein Coaching mit Jörn Hendrik Ast wurde ich mir meinem Konflikt meiner Rollen als Designerin und Coachin bewusst und wollte den Switch und die Kombination dieser Rollen bewusst testen. Am Anfang kann die Identifikation mit einer bestimmten Rolle sehr hilfreich sein, um das Aufgabenfeld, die Handlungsweisen und die innere Haltung darin zu unterstützen. Du wirst überrascht sein, wie viele Rollen Du jetzt schon in Deinem Leben lebst...


Schau doch mal genauer hin: Frau, Mann, Freund:in, Geliebte:r, Kolleg:in, Mutter, Vater, Tante, Onkel, Nachbar, Chef, Angestellter, Solopreneuer.... etc.


Bei mir hat das äußerst gut geklappt und ich habe mir vorgenommen mindestens einmal im Jahr neue Aufgaben und Rollen bewusst einzunehmen. Was als Solopreunerin nicht so schwer zu bewerkstelligen sein sollte, denn ich habe mir immer noch kein festes Team aufgebaut, indem Aufgaben verteilt werden können.

#nextstepin2021 #worksmartnothard



#lessonlearned09

Sei Dir Deinem Filter bewusst und wähle weise


Photo by Elle Hughes on Unsplash


Manchmal ist es wichtig den Weg allein zu gehen, doch oft sind es nur die ersten Schritte und schon kommen Weggefährten hinzu.


Je klarer Du Dir über deine Brille bist, desto eher kannst Du andere Brillen aufsetzen und versuchen dort durch zuschauen.


Mit „Brille“ meine ich Deine Sicht auf Dein Leben. Deine Überzeugungen, Deine Handlungen, Deine Prioritäten und Werte. Achtsamkeit und Empathie sind Türöffner und Wegbereiter für ein erfülltes Leben.


Ich liebe es allein zu arbeiten, doch genauso liebe ich es in einem tollen Team zu arbeiten. 2020 habe ich viele